am 09. Februar 2010

Der DFB mobbt Löw
- Konservative Claqueure klatschen und mobben eifrig mit -

 
 

Der Verblödungs-Boulevard mit der Bild-Zeitung und ihrem Herrn "Kaiser" als Bannerträger haben sich Oliver Bierhoff als Sündenbock, als Werkzeug, ausgekuckt um Jogi Löw, und mit ihm sein Team, aus dem Amt zu kegeln.

Fußball-Fans lasst euch nicht irre machen über diejenigen, die hier wirklich lügen und mobben.

Der DFB und seine Hilfstruppen von der Boulevardpresse handeln nach dem Motto der alten Römer "Teile und herrsche!" und versuchen einen Keil zwischen Löw und Bierhoff zu treiben. Ich rechne es Jogi Löw hoch an, dass er dieses treulose Spiel nicht mitmacht und Oliver Bierhoff als seinen Verhandlungsbeaufbetragten gegenüber dem DFB bestätigt und zu ihm hält.

Fußball-Fans ihr wisst, was eure Lieblinge im Verein verdienen, jedenfalls ungefähr, und ihr habt eine Vorstellung davon, was der Trainer eures Lieblingsvereins verdient, und es wird euch ruchbar, welche Bonuszahlungen im Erfolgsfall gezahlt werden. Wenn der Boulevard behauptet, ein Jahresgehalt sei im Erfolgsfall eine völlig überzogene Forderung, dann geht es richtigerweise um viel Geld, verglichen mit eurem Einkommen. Aber im Vergleich mit eurem Vereinstrainer und den Seinen? Was wäre wohl die Prämie bei einer Deutschen Meisterschaft?

Aber ich versichere euch, Oliver Bierhoff hat kein Jahresgehalt gefordert. Nach der Sportpresse und ihren Informationen war es wohl ein halbes Jahresgehalt.

Fans der "Deutschen Nationalmannschaft" man will euch für dumm verkaufen. Es ging in den Vertragsverhandlungen, wenn man sie im nachhinein überhaupt als solche bezeichnen will, nur vordergründig um diese Bonuszahlung. Oliver Bierhoff hat dazu wohl auch eine Gegenfinanzierung vorgeschlagen.

Wer hat diese Einzelheiten gekannt? Doch wohl nur die beteiligten Parteien? Fans der "Deutschen Nationalmannschaft" glaubt ihr wirklich, diese Einzelheiten zu den Verhandlungen kamen von Jogi Löw oder seinen Mannen? Die Quelle muss beim DFB sitzen. Herr Zwanziger und Herr Niersbach bestreiten etwas verraten zu haben. Einen Hinterfotz muss es dort aber geben.

Wenn solche Einzelheiten aus den Vertragsverhandlungen zwischen einem Unternehmen und einem seiner leitenden Angestellten, dem leitenden Angestellten, öffentlich werden, dann fragt man sich inbrünstig: Wem nützt es?

Es nützt dem DFB, falls er seinen leitenden Angestellten loswerden will, und es nützt auf jeden Fall einem unbekannten, intrigantem Hinterfotz. Vielleicht will er ja Bundestrainer werden.

Wisst ihr auch, wem es vor allem schadet? Euch! Es schadet eurer Sehnsucht nach einem erfolgreichem Abschneiden bei der WM.

Fussball-Fans wisst ihr, welche Befugnisse der Manager eures Vereins hat? Beim FC Bayern weiß es jeder. Uli Hoeneß hatte als Manager immer eine Mitspracherecht bei der Besetzung des Trainerpostens. Ich denke, nur er allein hat es entschieden. Es ist also keineswegs unbillig, wenn Oliver Bierhoff auf den Gedanken kommt, bei der Neubesetzung nach Jogi Löw ein Mitspracherecht zu haben.

Doch hier bin ich nicht der Meinung von Oliver Bierhoff. Erst war Löw, dann Bierhoff. Wenn nicht mehr Löw, dann möglicherweise auch nicht mehr Bierhoff. Jogi Löw hat Oliver Bierhoff als seinen Manager ausgewählt um alle Arbeiten, die nicht direkt mit dem Training der Nationalmannschaft zu tun haben an ihn weiterzugeben. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass ein Vereinsmanager in der Bundesliga wesentlich mehr Kompetenzen hat als Oliver Bierhoff beim DFB.

Fans der "Deutschen Nationalmannschaft", wenn euch ein Arbeitgeber ein Ultimatum stellt innerhalb von zwei Tagen zu entscheiden den Arbeitsvertrag nur zu seinen Bedingungen zu verlängern, wie wäre euch zu Mute?

Dieses Ultimatum ist nichts anderes als Mobbing!

Warum macht der DFB dies? Hier geht es um Macht und Einfluss auf die Nationalmannschaft, nicht um deren Erfolg. Fans, vergesst das nicht.

Wer als Fußballspieler gut war, ist es selten oder nie als Fußballkommentator. Hier spielen politische Interessen eine Rolle. Herr Kaiser von der Bild und Herr Effe vom Stern reden viel Unsinn, wenn der Tag lang ist. Da fällt mir ein, Herr Kahn gehört auch dazu, und Rummenigge und Netzer. Stockkonservativ wie Netzer ist, war er doch nie beim FC Bayern. Warum eigentlich nicht? Fans, sind diese Herren nach ihrer Fußballkarriere auch Vorbilder für danach? Sie vertreten sicherlich nicht die Interessen der Fans.

   
 
 
 
 
© Wolfgang Appell 2008