Die Bayerische Landesbank hat die vermuteten Verluste aus dem US-Immobiliengeschäft von möglichen 24 Milliarden Euro schon mit ersten 420 Millionen am 29. August 2007 der bayerischen Staatsregierung bekannt gemacht. Doch der damalige Finanzminister Faltlhauser und der, völlig überschätzte, damalige Ministerpräsident Stoiber schwiegen gegenüber dem Landtag und der Öffentlichkeit. Ein Schelm der sich dabei Böses denkt.
Die Ursachen haben Faltlhauser und Stoiber zu verantworten. Sie haben die Landesbank dazu getrieben ein Global Player zu werden, über ihr eigentliches Geschäft hinauszugehen. Und wissen sie was? Die Landesbank ist über den Tisch gezogen worden. Schuster bleib bei deinem Leisten! Leider hat die Landesbank dies nicht berücksichtigt.
Also salopp gesagt sind Stoiber und Faltlhauser an der Krise der Landesbank die Hauptschuldigen. Doch auch Beckstein und Huber hatten schon 2007 Kenntnis von den möglichen Wahnsinnsverlusten, und den wahrscheinlich nach und nach eintretenden realen Verlusten.
Sollten die 24 Milliarden möglicher Verluste real eintreten, dann ist die Bayerische Landesbank, die Bank der Sparkassen pleite. Was dies bedeutet, vermag ich nicht vorherzusagen. Es wäre eine nationale Katastrophe.
Verantworten muss dies die CSU. Und wissen sie, was die Ursache ist? Hybris, völlige Selbstüberschätzung!
An der Krise der Landesbank sind Huber und Beckstein ursächlich nicht Schuld. Aber sie sind Schuld am Verschweigen, Schuld an der desolaten Informationspoltik. Allein dafür gehören sie abgelöst.
Sie sind sich hoffentlich bewusst, dass es für Bayern dringend notwendig ist diese Hybris, diese Selbstüberschätzung zu überwinden.
Ich empfehle für die Landtagswahl die SPD. Sie hat in Bayern eine lange und große Tradition. Ich weiß, dass CSU-Wähler diesem Rat nicht folgen mögen. Wählen sie doch FDP, ÖDP, Grüne oder Freie Wähler. Auch bei diesen Entscheidungen zeigen sie der CSU ihre Grenzen. Was sie nicht wählen sollten, das sind Nazis.
Zwingen sie die CSU in eine Koalitionsregierung. Es ist wirklich dringend notwendig. |