am 16. März 2008

Boykott den Firmen,
die mit China-Olympia werben!
Verzicht der europäischen Sportler auf Teilnahme ist unvermeidlich! Opfern wir unsere Werte nicht!

 
 

Peking schlägt den Kampf um die tibetische Identität mit brutaler Gewalt nieder.

Seit 50 Jahren ist Tibet von China besetzt.

Seit 50 Jahren wird die tibetische Religion und Kultur mit Brachialgewalt unterdrückt.

Seit 50 Jahren wird der gewaltlose Widerstand des Dalai Lamas von den roten Dikatoren diffamiert.

Seit 50 Jahren verweigern die Machthaber in Peking den Dialog mit dem tibetischen Volk.

Seit 50 Jahren versucht Peking auch durch eine aggressive Ansiedlungspolitik von Chinesen in Tibet das tibetische Volk ethnisch zu unterdrücken.

Seit 50 Jahren versagt der Westen dem tibetischen Volk mehr oder minder die Menschenrechte.

Dies geschieht aus machtpolitischen und aus wirtschaftlichen Interessen.

Europa fordert den Dialog! Ich hoffe, es ist nicht nur ein Lippenbekenntnis zu den Werten der Europäischen Gemeinschaft.

Stellen sie sich eine Demonstration in Europa vor. Selbst wenn diese bei uns verboten wäre, was nur in extremen Ausnahmefällen möglich ist, was wäre, wenn die Sicherheitskräfte die Demonstranten erschießen würden?

Nonnen, Mönche versuchen tibetische Kinder über die Bergpässe nach Indien zu bringen, damit sie in ihrer eigenen Sprache, Kultur und Tradition erzogen werden, damit sie lernen den Dalai Lama zu verehren. Was passiert? Die chinesische Armee erschießt sie. Lesen sie einen Bericht der Süddeutschen Zeitung dazu.

Ist ihnen das gleichgültig? Möchten sie so behandelt werden, Entschuldigung, erschossen werden? Würden sie für ihren Glauben, für ihre Sprache, für ihre Kultur ihr Leben aufs Spiel setzen? Wissen sie was ich mir wünsche? Ich wünschte, sie würden für die Durchsetzung der Menschenrechte 'ne Menge riskieren.

Aber in Europa geht es auch ohne Risiko für Leib und Leben. Doch sie müssen ihre Gleichgültigkeit ablegen.

Wie können sie den Tibetern und auch den Chinesen helfen ihre Menschenrechte einzufordern?

Olympia ist ein Riesengeschäft. Wenn sie, wenn wir alle zusammen diese gigantische Vermarktung empfindlich stören, dann können wir Tibet und auch China helfen.

Sie können sehr viel tun!

 

Hunderte von Unternehmen zahlen Milliardenbeträge für die Rechte mit Olympia werben zu dürfen. Die deutschen Konzerne VW und Adidas sind mit etwa 50 bis 100 Millionen Euro dabei. Lehnen sie diese Werbung ab. Mailen sie die Sponsoren an.

Die Olympiade in China steht letztlich für:

  • die Unterdrückung Tibets

  • Menschenrechtsfragen

  • Chinas gigantische Umweltprobleme

 

Mailen sie an die Firmen, die mit Olympia werben und geben sie ihrem Protest Ausdruck.

Boykottieren sie Produkte, die mit China-Olympia werben.

Und wissen sie was ich tun werde? Ich sehe leidenschaftlich gern Sportsendungen, doch auf diese menschenrechtlich gefakten olympischen Jubel-Werbe-Arien werde ich verzichten. Sie sollten auch besser spazieren gehen.

Können sie sich wirklich über eine Medaille freuen, die in einem solchem Umfeld errungen wurde? Ich Scheiß drauf! Entschuldigung.

Ich erwarte von einem Leistungs-Sportler(In), dass er nicht dopt, und dass ihm die Menschenrechte wichtiger sind, als sein persönlicher Ruhm. Jedenfalls bei mir würde er/ sie nicht dazu taugen mich für ein bestimmtes Produkt zu entscheiden. Ganz im Gegenteil.

Wenn Europa seine Werte Ernst nimmt, dann sollte es die Olympischen Spiele 2008 boykottieren. Keine Sportler nach Peking!

Ja, ich weiß, wie viel Training und Anstrengung viele Athleten für Peking aufgewendet haben. Doch ist ein Sieg in Peking wichtiger als die Menschenrechte? Eine(n) SportlerIn, der das bejaht, können sie vergessen. Doch ich vergesse jedenfalls einen solchen Armleuchter für ein bestimmtes Produkt nicht.

Merke:

Boykottieren sie Firmen, die mit China-Olympia 2008 werben. Europäische Sportler sollten nicht an der China-Olympiade teilnehmen.


   
 
 
 
 
© Wolfgang Appell 2007